Bäume im Märchenwald

Der Märchenwald beherbergt Bäume vom Keimling bis zum fast 260-jährigen Baummethusalem. Auf dem nährstoffreichen Standort erreichen die Bäume dabei schon früh beeindruckende Ausmaße.

Neben dieser Mannigfaltigkeit in Form und Alter unterscheiden sich die Bäume natürlich noch durch ihre Artzugehörigkeit. 21 verschieden Arten sind im Märchenwald zu finden. Für Mitteleuropa ist das ein hoher Wert, der die Forstgeschichte des Märchenwaldes widerspiegelt.

Einige von den in den letzten 50 bis 100 Jahren von Förstern gepflanzten Bäume sind standortuntypisch und werden in absehbarer Zeit wieder verschwinden (Pappel, Lärche, Fichte).

Über zwanzig Baumarten im Märchenwald

Die langlebigen Eichenarten werden hingegen noch lange an der Baumschicht des Märchenwaldes beteiligt sein.

Viele Baumarten sind Begünstigte der Mittelwaldwirtschaft mit ihren Kahlschlägen zwischen den weit auseinander stehenden großen Bäumen der Oberschicht. Auf diese Weise wurden sowohl besonders stockausschlagfähige Bäume und Sträucher gefördert (Hasel, drei Ahornarten, Hainbuche, Esche, Linde, Erle, Ulme), wie auch schnell keimende Pionierbaumarten auf den Lichtungen (Salweide, 2 Birkenarten, Eberesche).

Rotbuchen, aber auch Berg- und Spitzahorn, Esche, Bergulme, Hainbuche, Vogelkirsche sind in jedem Fall Arten einer natürlichen Waldvegetation auf dem Standort. Pionier- und Lichtbaumarten kämen natürlicherweise nur nach großflächigen Störungen z.B. durch Sturmereignisse hinzu.

Die Baum- und Straucharten sind auf der Blüten- und Farnpflanzenliste aufgeführt, die im Bereich Infothek zum Download bereit liegt.

Hinweis: Die Fotos können durch
Anklicken vergrößert werden.
Auf dem Titelbild erkennen Sie das Nebeneinander einer dicken Eiche und dünnen Buche.