Überblick zum Märchenwald Einbeck

Diese Website verschaffte Ihnen einen ersten Eindruck vom Märchenwald bei der Stadt Einbeck in Südniedersachsen.
Sie dokumentiert außerdem alle Forschungsergebnisse zu seiner Artenvielfalt.

Natürliche Entwicklung zum Urwald

Vielleicht denken Sie bei dem Namen an einen Freizeitpark mit Märchenfiguren – doch der Märchenwald ist ein alter Laubwald auf dem Weg zum Urwald. Seinen Namen "Märchenwald" erhielt er wegen seiner märchenhaft aussehenden Bäume.

Knorrige Eichen, mächtige Buchen, erhabene Bergahorne, bizarre Hainbuchen und zahlreiche weitere Baumarten, sowie dichte Gebüsche, Baumpilze und viel totes Holz, geben dem Wald ein geheimnisvolles Aussehen. Die teils über 250 Jahre alten Bäume sind voller Baumhöhlen; ein Paradies für Tiere und mit etwas Fantasie auch für Märchenwesen.

Paradies für Waldtiere

Der Märchenwald umfasst zwei Forstabteilungen im Einbecker Stadtwald. In den letzten Jahrzehnten hat der Stadtförster sie geschont und in ihrer Struktur erhalten. Das heißt, er ließ nur Einzelbäume und kleine Baumgruppen in geringerem Umfang als im übrigen Forst einschlagen.

Mit Beschluss des Umweltausschusses der Stadt Einbeck vom 29. Mai 2012 ist der Märchenwald aus der forstwirtschaftlichen Nutzung ausgeschlossen worden.

Schutz der Biologischen Vielfalt

Ziel ist, eine natürliche Waldentwicklung ohne Holzentnahme zuzulassen – auch als Beitrag der Stadt Einbeck zur "Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt" der Bundesregierung, die nutzungsfreie Waldteile auf zehn Prozent der öffentlichen Waldfläche vorsieht.
 


Wir danken den Stifterinnen und Stiftern der Umweltstiftung Greenpeace und der Elisabeth Schaaff Stiftung, die mit Ihrer finanziellen Unterstützung dieses Projekt möglich gemacht haben.
 

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